RSO Therapie - Radiosynoviorthese

Bei welchen Patienten ist diese Therapie geeignet:

Prinzipiell werden schmerzhaft geschwollene und bewegungseingeschränkte Gelenke behandelt. 

  • Patienten mit rheumatoider Arthritis
  • Patienten, die an aktivierten Arthrosen (schmerzhafte, gereizte Gelenksabnützung) leiden
  • Auch andere Formen von Gelenksentzündungen (beispielsweise Psoriasis-Arthritis, reaktive Monoarthritiden)
  • Postoperative Reizzustände nach Gelenksersatz

Die  Radiosynoviorthese  hat seit vielen Jahren in der Therapie chronisch entzündlicher Gelenkerkrankungen einen wichtigen Stellenwert.
Die Methode wirkt ausschließlich lokal, am Ort der Gelenksentzündung ohne systemische Nebenwirkungen.
Radiosynoviorthese bedeutet übersetzt Wiederherstellung der Gelenkschleimhaut durch radioaktive Strahlung: Die entzündeten Gelenke werden mit radioaktiven Substanzen, so genannten Radionukliden, behandelt. Diese werden direkt in das betroffene Gelenk injiziert. Die für die Therapie entscheidende ß-Strahlung besitzt nur eine Reichweite von wenigen Millimetern, es erfolgt nur eine Bestrahlung Gelenkschleimhaut ohne Belastung des umgebenden Gewebes. Die Entzündungszellen werden abgebaut, die Schleimhaut beruhigt und normalisiert sich.
Zugleich werden kleinste Kanäle verschlossen, durch die zuvor Ergussflüssigkeit in das Gelenk drang. Weiterhin werden sensible Nervenendigungen ausgeschaltet, die Schmerzen lassen nach.
Auf diese Weise verbessert sich auch die Beweglichkeit des Gelenks nach einigen Wochen bis Monaten.
Ist der Knorpel bereits stark geschädigt, kann die RSO nur noch lindernd wirken. Das bedeutet, dass die Behandlung die Entzündung lindert, nicht jedoch die zerstörten Gelenkflächen wieder herstellt.
Die RSO Therapie wird tagesklinisch oder stationär durchgeführt. Das behandelte Gelenk wird für 48 Stunden ruhig gestellt mittels Schiene.

ANMELDUNG ZUM ERSTGESPRÄCH UNTER 01-21121-3220

Derzeit längere Wartezeiten wegen bestehender Covid-19 bedingter Sicherheitsmaßnahmen